...seit mehr als hundert Jahren

Als wirkungsvolles, mechanisches Verfahrenkann das Mauersägeverfahren bei fast allen Gebäuden zur Beseitigung von aufsteigender Feuchtigkeit eingesetzt werden. Das Mauersägeverfahren unterliegt kaum Einschränkungen bezüglich des Salzgehaltes im Mauerwerk, der Temperatur, irgendwelcher Hohlräume (z.B. zweischaliges Mauerwerk), des Durchfeuchtungsgrades und des Mauerwerkszustandes.

Wir empfehlen das Mauersägen, da es sich in seiner Wirkung, aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern, bewährt hat. Mittels Mauersägeverfahren wurde vor 100 Jahren zum Beispiel das Überlinger Münster trocken gelegt. Die Kirche ist wieder trocken und kann noch viele weitere Jahrhunderte seine Münstergemeinde begeistern.

Wir empfehlen das Mauersägeverfahren und möchten es Ihnen deshalb hier näher erläutern:

Bevor das Mauersäge­verfahren angewendet werden kann, klären wir vor Ort woher die Feuchtig­keit in Ihrem Mauerwerk kommt und beraten Sie über die Möglichkeiten der Sanierung.

Lassen es die örtlichen Gegebenheiten zu, wird das Mauerwerk abschnittweise über den gesamten Querschnitt mit einer Spezialsäge aufgeschnitten.

Anschließend wird die aufgetrennte Fuge mit einem Fugenreinigungsmesser von Sand und Kieselresten befreit.

Auf die gereinigte Fuge wird das Dichtungsmaterial ein­gelegt. An Kreuz- und Nahtstellen wird eine Überlappung von 10 cm hergestellt.

In einem gleichmäßigen Abstand und über die gesamte Tiefe der Mauer werden Ankerplatten, um die Stabilität Ihres Gebäudes zu gewährleisten.

Zwischen jeder Ankerplatte werden Verpressröhrchen in die Fuge eingetrieben, die 50 % der Wandstärke messen.

Die Fuge wird von beiden Seiten mit Mörtel geschlossen.

Nach dem Aushärten der Fuge wird der gesamt Hohlraum über die Verpressröhrchen mit einer Spezialpumpe ausgepresst.

Zum Schluss werden die überstehenden Hilfstüllen abgeschlagen oder noch während des Trocknungsvorgang in der Fuge versenkt.

Der Grundstein für ein Austrocken des Mauerwerkes ist gewährleistet.